AGB

§ 1 Gegenstand des Auftrages, Erteilung

  1. Der erteilte Auftrag, telefonisch oder durch elektronische Medien mitgeteilt, ist in einem Auftragsschein oder in einem Bestätigungsschreiben mit all seinen Leistungen zu bezeichnen und der voraussichtliche oder verbindliche Fertigstellungstermin anzugeben.
  2. Der Auftraggeber erhält ein Duplikat des Auftragsscheins, auch in elektronischer Form ( e-mail ), welchen er bestätigen muss.
  3. Mit der Auftragsbestätigung geht der Auftraggeber einen rechtsverbindlichen Vertrag mit dem Auftragnehmer ein.

§ 2 Kostenvoranschlag

  1. Der Auftraggeber hat generell die Möglichkeit einen unverbindlichen Kostenvoranschlag für die Reparatur an zu fordern. Dieser wird anhand von Bildern und detaillierten Abgaben über den zu reparierenden Schaden ausgestellt. Der Kostenvoranschlag ist ein Komplettpreis excl. MwSt. und Anfahrtspauschale. Der Auftragnehmer muss nicht zwingend im Einzelnen die Arbeiten ausführen. Der Auftraggeber kann dies jedoch aus Gründen der Transparenz fordern.
  2. Der Auftragnehmer ist an diesen Kostenvoranschlag für die Dauer von 2 Wochen gebunden. Der Gesamtpreis darf nur mit Zustimmung des Auftraggebers überschritten werden.
  3. Sollten verdeckte Schäden zu Tage kommen, welche den Reparaturverlauf zwingend verlängern und somit die Kosten steigern, ist der Auftraggeber sofort zu informieren.
  4. Ausgenommen sind Hagelschadenbegutachtungen. Diese werden professionell erstellt und sind wegen des hohen Arbeitsaufwandes kostenpflichtig.  Die Rechnungssumme richtet sich nach dem Gesamt-Netto Schaden. Es werden 10% der Gesamtsumme berechnet. Sollte ein Auftrag zustande kommen wird die Summe verrechnet.

§ 3 Preisangaben

  1. Alle Preisangaben, welche im Auftragsschein postalisch, telefonisch oder elektronisch mitgeteilt werden sind für den Arbeitnehmer bindend. Die Preisangaben sind excl. der gesetzlichen MwSt. und der Anfahrtspauschale.

§ 4 Anfahrtspauschale

  1. Im mobilen Einsatz wird eine Pauschale von 1,00 € pro einfach gefahrenen Kilometer excl. der gesetzlichen MwSt berechnet.

§ 5 Fertigstellung des Reparaturauftrages

  1. Der Auftragnehmer ist verpflichtet den schriftlich oder fernmündlich oder elektronisch mitgeteilten Fertigstellungstermin einzuhalten. Bei einer Änderung des Arbeitsumfanges kann sich der Fertigstellungstermin verzögern. Der Auftragnehmer hat hier unverzüglich einen neuen Fertigstellungstermin zu nennen. Dies kann persönlich oder telefonisch geschehen.
  2. Kann aufgrund der Änderung des Arbeitsumfanges die Reparatur nicht fertiggestellt werden, kann der Arbeitnehmer einen Zuschlag für Arbeiten nach 18 Uhr verlangen. Der Arbeitgeber muss damit einverstanden sein. Muss der Arbeitnehmer im mobilen Einsatz nochmals den Arbeitgeber anfahren, sind die Mehrkosten, resultierend aus einer erneuten Anfahrtspauschale , vom Arbeitgeber zu tragen.
  3. Ist der Reparaturauftrag durch Verschulden des Arbeitnehmers nicht fristgerecht einzuhalten haftet dafür der Arbeitnehmer. Sämtliche Kosten sind in diesem Fall vom Arbeitnehmer zu tragen.
  4. Kann der Fertigstellungstermin infolge höherer Gewalt oder graviden Betriebsstörungen nicht eingehalten werden, d.h. dass den Arbeitnehmer hierbei keinerlei Schuld trifft, besteht kein Anspruch auf Schadensersatz. Jedoch ist der Arbeitnehmer, soweit möglich und zumutbar verpflichtet, den Auftraggeber über diese Umstände zu informieren und auf Wunsch einen neuen Fertigstellungstermin zu nennen.

§ 6 Gewährleistung und Mängelrüge

  1. Offensichtliche Mängel der Reparatur sind direkt bei der Abnahme durch den Arbeitgeber oder spätestens 2 Wochen nach Fertigstellung dem Arbeitnehmer an zu zeigen. Dies kann mündlich, telefonisch, schriftlich oder durch elektronische Medien erfolgen.
  2. Der Arbeitnehmer muss die Möglichkeit der Nachbesserung erhalten. Die hiefür enstehenden Kosten gehen zu Lasten des Arbeitnehmers. Sollte die Nachbesserung nicht zur vollen Zufriedenheit des Arbeitgebers ausgeführt werden, ist der Arbeitnehmer zur Minderung des geleisteten Arbeitsentgeltes berechtigt.
  3. Bei Glasreparaturen kann/ ist das Ergebnis von dem Alter des Schadens abhängig. Der Arbeitgeber ist bei dem Begutachten des Schadens über eine evtl. Qualitätsminderung des Reparaturergebnisses in Abhängigkeit von dem Alter des Schadenseintrittes zu informieren. Der Arbeitgeber muss mit dem qualitätsgeminderten Ergebnis einverstanden sein.
  4. Auf die geleisteten Arbeiten besteht ein gesetzlicher Garantieanspruch von 2 Jahren, beginnend mit dem Datum der Fertigstellung.

§ 7 Bezahlung

  1. Das Entgeld wird sofort, nach Abnahme der Reparatur durch den Arbeitgeber, in bar fällig. Der Arbeitgeber erhält eine ausführliche Rechnung, welche der Arbeitnehmer quittiert.
  2. In Ausnahmefällen kann die Rechnung vom Arbeitgeber auf das genannte Firmenkonto mit einer Frist von 10 Tagen überwiesen werden. Nach Ablauf der Frist ist der Arbeitnehmer berechtigt einen Verzugszins in Höhe von 5 % über dem jeweiligen Basiszinssatz der deutschen Bank zu erheben.

§ 8 Gerichtsstand – Erfüllungsort

  1. Dieser Vertrag und die gesamte Rechtsbeziehung der Parteien unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN – Kaufrechts ( CISG ).
  2. Sofern sich aus der Auftragsbestätigung nichts anderes ergibt, ist der Geschäftssitz Erfüllungsort.